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Carport Überdachung nach Lust und Laune
Carports sind flexibel und passen sich fast jedem Bedarf und Geschmack an. Wer sich einmal für eine bestimmte Carport Überdachung entschieden hat, muss sich noch längst nicht endgültig bei der Optik festgelegt haben. Denn wer ein paar Regeln beachtet, kann später jederzeit zusätzliche Verblendungen anbringen. So bleibt die Carport Überdachung wandelbar.
Als Basis für fast jede Art von Überdachung dient häufig eine Abdeckung aus Holz, PVC oder Metall. Wer sich für eine spätere Verblendung entscheidet, sollte bei der Planung der Überdachung schon das Gewicht einer aufwändigen Konstruktion einkalkulieren. Sattel- oder Walmdächer aus Holz brauchen entsprechend massive Träger. Zwischen der von außen sichtbaren Dachverblendung und dem darunter liegenden Abdeckung entsteht ein Holraum, eine Art kleiner Dachboden. Dieser kann als Abstellfläche genutzt werden, wenn das untere Flachdach stabil genug gebaut wird und einen Zugang von unten hat.
Regen- und Wetterfest
Flachdächer werden meist mit Bitumenbahnen abgedeckt. Diese bieten einen sicheren Schutz gegen Regenwasser. Bei einer Carport Überdachung zum Beispiel im Landhausstil sind Schindeln die optisch bessere Lösung. Bei Holzschindeln sollte man einen anschließenden Anstrich mit Lasur oder Lack nicht vergessen. Landhauspfannen aus Beton oder Ton sind qualitativ hochwertig, aber erhöhen auch das Gewicht der Überdachung. Vor den Vorder- und Rückgiebel lassen sich entsprechende Verblendungen anbringen. Für Schrägdächer gibt es Dachrinnen und Fallrohre zu kaufen, um ablaufendes Regen- und Schmelzwasser ableiten zu können.
Weniger aufwändig sind PVC- oder Stahl-Dächer, die nicht weiter verblendet werden müssen. Auch hier ist mehr möglich als das schlichte Flachdach. Es gibt zum Beispiel PVC-Elemente, die sich einfach als Spitz- oder Bogendach zusammensetzen lassen.
Die schnelle Lösung: Fertiggaragen
Fertiggaragen sind schnell aufgebaut und später, wenn sie nicht mehr gebraucht werden, können sie genauso schnell wieder vom Grundstück verschwinden. Es gibt sie aus Kunststoffen, Stahl oder auch aus Fertig-Betonteilen. Letztere haben eine ähnlich lange Lebensdauer wie gemauerte Garagen.
Eine Fertiggarage aus Beton ist nur halb so teuer wie die gemauerte Variante. Komplett verputzt ist sie später äußerlich kaum noch von einer Garage, die Stein auf Stein gebaut wurde, zu unterscheiden. Ganz nach Wunsch können Fenster, Türen und Abstellräume eingebaut werden. Die Hersteller von Fertiggaragen bieten sogar komplette Wunschmaße an und auch die äußere Form ist variierbar.
Vereinfachte Herstellung
Die einzelnen Betonteile der Fertiggarage werden für gewöhnlich fertig angeliefert und innerhalb weniger Stunden auf dem Bauplatz zusammengesetzt. Da die Wände deutlich schwerer sind als bei Kunststoff- oder Stahlgaragen, muss der Bauplatz gut mit größeren Fahrzeugen erreichbar sein. Auch für eine Fertiggarage aus Beton reicht ein Streifenfundament, das weniger aufwändig im Bau ist als ein umlaufendes Fundament. Entweder der Hersteller verschalt Wände und Dach direkt vor Ort mit Beton oder aber die Teile sind schon vor der Anlieferung komplett fertig gestellt und müssen nur noch montiert und verputzt werden. Anschließend wird ein Dach auf die Fertiggarage gesetzt. Hierbei sind genauso viele Variationen möglich, wie bei anderen Carport-Arten auch – Walm-, Sattel-, Flachdach und anderes sind möglich.
Fertiggaragen aus Kunststoff, Stahlblech oder Holz
Fertiggaragen aus leichteren Baustoffen wie Kunststoff, Stahlblech oder Holz sind die preiswertesten und sind beim Aufbau unkompliziert. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich diese Fertiggaragen ebenso schnell wieder abbauen lassen wie sie aufgebaut sind. Ihre Lebensdauer ist bei guter Qualität und Pflege hoch. Die Bauweise einer Fertiggarage aus leichteren Materialien unterscheidet sich nicht grundlegend von der bei Carports. Nur macht das Garagentor diese zu einem geschlossenen Raum. Meist wird hierfür wie bei gewöhnlichen Garagen ein Schwingtor für das die Fertiggarage etwas massiver gebaut sein sollte, genutzt. Auch andere Torarten sind möglich.
Das Garagentor
Neben dem stark verbreiteten Schwingtor gibt es das Sektionaltor für Fertiggaragen. Hierbei besteht das Tor aus einzelnen beweglichen Elementen. Dadurch kann das Tor der Fertiggarage über seitliche Schienen nach oben rollen und befindet sich dann im geöffneten Zustand komplett waagerecht unter der Garagendecke. Sektionaltore werden häufig mit Elektromotoren betrieben und sind deshalb besonders praktisch und bequem. Einfachere Varianten für eine Fertiggarage sind zum Beispiel Flügeltore, die per Hand zu den Seiten hin aufgeklappt werden oder Rolltore, die aber sehr viel Lärm beim Öffnen und Schließen verursachen. Je nach Torvariante sollten Fertiggaragen mit entsprechend starken Wänden und Decken gebaut sein, um die Konstruktion sicher tragen zu können.
