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Einzelcarport


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Satteldach, Flachdach, Pultdach oder Walmdach
Es gibt sie ganz nach Wunsch in Fachwerk, Landhausstil oder Bauhaus-Optik. Moderne Carports passen sich fast jeder Umgebung an. Sie können unauffällig sein oder das architektonische Highlight bilden. Je nach Wunsch, zur Verfügung stehender Fläche und Budget ist viel mehr möglich, als das Plastikeinerlei vergangener Zeiten.
Variante Flachdach
Flachdächer haben immer eine optisch kaum wahrnehmbare Neigung von mindestens zwei Prozent. Schließlich sollen Regen- und im Winter Schmelzwasser ungehindert ablaufen und sich nicht auf der Dachfläche des Carport ansammeln können. Es gibt eine Vielzahl von Materialien, die für ein Flachdach infrage kommen.
Ein Dach aus PVC hat wenig Gewicht und braucht deshalb nur eine leichte Unterkonstruktion. Das ergibt eine der preiswertesten Carport-Varianten, die schnell und einfach aufgebaut ist. Das Material ist in Wellen oder Trapez-Form erhältlich, getönt oder weiß. Ist das Dach des Carport nicht zu dunkel, reicht das Tageslicht als Beleuchtung aus und nur nachts wird eine Lampe nötig. Steht der Carport direkt an einer Hauswand mit Fenster, bekommt dieses noch genügend Licht. Allerdings wärmt die Sonne auch das darunter stehende Auto auf. Laub und Vogelmist, die sich auf dem Dach ansammeln, sind bei lichtdurchlässigen PVC-Dächern von unten sichtbar. Diese Art von Flachdach bei Carports muss häufiger gereinigt werden als andere.
Ein Carport mit Stahl- oder Aluminiumdach benötigt weniger Pflege. Es gehört zu den leichteren Bauweisen und ist zwar teurer als das PVC-Dach, doch immer noch preisgünstig. Wichtig ist hierbei eine Anti-Drop-Beschichtung auf der Unterseite, weil sich sonst Kondenswasser bildet. Dies passiert trotz der offenen und gut luftdurchlässigen Bauart des Carports.
Holz bietet als Baumaterial für Carports einen großen Gestaltungsspielraum, braucht aber grundsätzlich eine stärkere Unterkonstruktion als Aluminium oder PVC. Ein Holzdach besteht aus mehreren Schichten: einer Holzplatte und der Beschichtung aus mehreren Bitumenbahnen. Zuunterst wird üblicherweise eine beidseitig besandete Bitumenbahn V13 genagelt. Darauf verschweißt man eine V60, eine V200 oder beide. Die oberste Schicht sollte granuliert sein. Das schützt vor UV-Strahlung. Wer möchte, kann das Holzdach mit verschiedenen Konstruktionen verblenden. So entstehen unterschiedliche Arten von Dächern für Carports – Sattel-, Spitz-, Walmdach und anderes.
Flachdach mit Landhausblende
Die Blende dient ausschließlich der Optik und sollte das Dach komplett verdecken. Ein Carport im Landhausstil passt am besten mit einer Oberfläche, die dem des Wohnhauses gleicht. Man kann dazu die Dachfläche des Carports mit verschiedenen Arten von Schindeln belegen. Bitumen-Schindeln oder auch die typischen Landhaus-Pfannen aus Beton oder Ton sind möglich. Es gibt sie unlasiert, lasiert und in zahlreichen Farben und Formen.
Sattel- oder Spitzdach
Das klassische Satteldach ist eine der einfachsten Dachkonstruktionen und wird zum Verblenden von Carports häufig genutzt. Als Oberfläche eigenen sich Brettbinder- oder die edlere Balkenbinder-Version. Mit Bitumenbahnen lässt sich die Oberfläche beim Spitzdach verkleiden. Vor die Giebelseite des Carport kommt eine Blende. Dafür ist die Auswahl an Schalbrettern groß. Wer auf Tragfähigkeit bei der darunter liegenden Flachdachkonstruktion achtet, kann den Platz unter dem Spitzdach sogar als Abstellraum nutzen.
Unterkonstruktion oder Unterschlag?
Besonders elegant sehen Konstruktionen mit einer von unten angebrachten Verschalung aus. Diese verleiht dem Carport eine massivere Optik. Außerdem lassen sich hierin Halogenlampen einbauen. Die dazu gehörende Niedervoltanlage verschwindet hinter der Verschalung, Auto und Carport werden dezent ausgeleuchtet.
Farbe gefällig?
Jede Farbe ist möglich. Aber vielleicht sprechen Sie mit Ihren Nachbarn ab, ob es unbedingt ein Carport in Orange oder Pink sein sollte. Neben Holzlasuren stehen verschiedene Lacke zur Verfügung, die zusätzlich das Holz vor der Witterung schützen. Tragen Sie zunächst einen Unterlack auf, dann werden die Flächen schön gleichmäßig. Denken Sie daran, dass das Holz nach dem Streichen leicht aufquillt und eventuell nachgeschliffen werden muss, bevor die nächste Lackschicht drauf kann. Im Fachhandel berät man Sie gerne, denn zu jeder Lackart oder Holzlasur gibt es einige Regeln zu beachten. Planen Sie fürs Anstreichen Ihres Carport genügend Zeit ein.
