Carport

Entwässerung beim Carport

Schon bei der Planung so eines Carport sollten Sie bedenken, dass es im Laufe eines Lebens von einem Carport auch mal regnen oder schneien kann. Spätestens dann spielt beim Carport das System der Entwässerung eine große Rolle. Jedoch ist die Entwässerung wiederum abhängig von der verwendeten Art des Daches beim Carport.

Wer ein Auto fährt dürfte sicherlich wissen, dass sein Fahrzeug nicht nur beim Fahren vom Himmel nass werden kann. Sei es Regen oder Schnee. Nein, Autos geben nach solch einer Fahrt auch Wasser ab, wenn sie wieder unter dem Carport stehen. Allerdings hier in Form von Abtropfwasser oder Kondenswasser.

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Niederprasselnder Regen oder Schnee auf das Carport Dach muss immerhin irgendwo vernünftig abfließen können. Bei einem Flachdach mit PVC, Stahl oder Aluminium ist es sinnvoll ein Dachrinnensystem mit Versickerungsgrube oder mit Regentonne) einzuplanen. Haben Sie sich aber für ein schönes Flachdach aus Holz entschieden, dann wäre es sicherlich das Beste wenn Sie sich ein Dachgulli auf das Carport Dach zu setzen. Der Vorteil liegt darin, dass Sie quasi nur das Fallrohr von der Entwässerung sehen. Ist die Wahl bei der Planung des Carports auf ein Satteldach gefallen, bietet es sich an das Wasser seitlich über Doppelrinnen zu entwässern. Sie sollten sich aber vorher bei ihrer Gemeinde/Region über den Entwässerungsplan erkundigen. Wenn Sie sich für eine „Versickerung auf dem Grundstück“ entschieden haben, sollte Sie auch eine ausreichend große Fläche nachweisen können, auf der das anfallende Regenwasser versickern kann.

Nach dem Abstellen des Fahrzeugs im geplanten oder vorhandenen Carport, sammelt sich u. U. nach einer Regen- oder Schneefahrt enorm viel Abtropfwasser. Die geeignetste Abhilfe ist hier eine Kiesaufschüttung oder eine Rasen-Gitterstein Fläche zur Versickerung des anfallenden Wassers. Bei einer Wahl für eine Pflaster-, Teer- oder Betonfläche, sollten Sie zumindest auf einer Seite ein 1-prozentiges Gefälle, abfallend, einplanen.

Kondenswasser entsteht vorwiegend bei geschlossenen Bauten. Carports, deren Bauweise normalerweise sehr offen ist, werden auch folglich kaum Probleme mit dem Kondenswasser haben. Für Bauweisen die mehr verschlossen sind, empfiehlt es sich besondere Abfluß- und Belüftungskonzepte für Dachkonstruktionen von Herstellern anzuschauen, die die physikalische Erscheinung „Regen-unterm-Dach“ abmindern.

Ein neuer Solar-Carport wird vorgestellt

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Das Auto der Zukunft fährt definitiv mit Hilfe von regenerativen Energien. Der luxemburgische Projektentwickler Innovat hat zusammen mit der Firma Z.D.K. Langer und der Firma Solarwood einen Carport entwickelt, der komplett ökologisch ist und mit niedrigen Energie- und Versorgungskosten punktet.
Der Energie Port 4 Car, kurz EP4C genannt, ist mit hochwertigen Solarmodulen ausgestattet, welche in die hochwertige Holzkonstruktion schon geschickt integriert sind.
Der Energie Port 4 Car ist für 4 Autos gedacht, dasselbe gibt es auch noch mal in der etwas kleineren Variante, dem Energie Port 2 Car (EP2C).
Geplant ist, dass die neuen Solar-Carports bald Park-and-Ride Parkplätze ausrüsten sollen.
So bietet der Carport nicht nur großzügigen Platz, sondern ist auch gleichzeitig Energielieferant für die Elektroautos von morgen.
Der Energie Port 4 Car wird in München auf der Intersolar, der weltweit größten Fachmesse für Solartechnik, vorgestellt.

Carport Überdachung nach Lust und Laune

Carports sind flexibel und passen sich fast jedem Bedarf und Geschmack an. Wer sich einmal für eine bestimmte Carport Überdachung entschieden hat, muss sich noch längst nicht endgültig bei der Optik festgelegt haben. Denn wer ein paar Regeln beachtet, kann später jederzeit zusätzliche Verblendungen anbringen. So bleibt die Carport Überdachung wandelbar.
Als Basis für fast jede Art von Überdachung dient häufig eine Abdeckung aus Holz, PVC oder Metall. Wer sich für eine spätere Verblendung entscheidet, sollte bei der Planung der Überdachung schon das Gewicht einer aufwändigen Konstruktion einkalkulieren. Sattel- oder Walmdächer aus Holz brauchen entsprechend massive Träger. Zwischen der von außen sichtbaren Dachverblendung und dem darunter liegenden Abdeckung entsteht ein Holraum, eine Art kleiner Dachboden. Dieser kann als Abstellfläche genutzt werden, wenn das untere Flachdach stabil genug gebaut wird und einen Zugang von unten hat.
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Regen- und Wetterfest

Flachdächer werden meist mit Bitumenbahnen abgedeckt. Diese bieten einen sicheren Schutz gegen Regenwasser. Bei einer Carport Überdachung zum Beispiel im Landhausstil sind Schindeln die optisch bessere Lösung. Bei Holzschindeln sollte man einen anschließenden Anstrich mit Lasur oder Lack nicht vergessen. Landhauspfannen aus Beton oder Ton sind qualitativ hochwertig, aber erhöhen auch das Gewicht der Überdachung. Vor den Vorder- und Rückgiebel lassen sich entsprechende Verblendungen anbringen. Für Schrägdächer gibt es Dachrinnen und Fallrohre zu kaufen, um ablaufendes Regen- und Schmelzwasser ableiten zu können.
Weniger aufwändig sind PVC- oder Stahl-Dächer, die nicht weiter verblendet werden müssen. Auch hier ist mehr möglich als das schlichte Flachdach. Es gibt zum Beispiel PVC-Elemente, die sich einfach als Spitz- oder Bogendach zusammensetzen lassen.

Die schnelle Lösung: Fertiggaragen

Fertiggaragen sind schnell aufgebaut und später, wenn sie nicht mehr gebraucht werden, können sie genauso schnell wieder vom Grundstück verschwinden. Es gibt sie aus Kunststoffen, Stahl oder auch aus Fertig-Betonteilen. Letztere haben eine ähnlich lange Lebensdauer wie gemauerte Garagen.
Eine Fertiggarage aus Beton ist nur halb so teuer wie die gemauerte Variante. Komplett verputzt ist sie später äußerlich kaum noch von einer Garage, die Stein auf Stein gebaut wurde, zu unterscheiden. Ganz nach Wunsch können Fenster, Türen und Abstellräume eingebaut werden. Die Hersteller von Fertiggaragen bieten sogar komplette Wunschmaße an und auch die äußere Form ist variierbar.
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Vereinfachte Herstellung

Die einzelnen Betonteile der Fertiggarage werden für gewöhnlich fertig angeliefert und innerhalb weniger Stunden auf dem Bauplatz zusammengesetzt. Da die Wände deutlich schwerer sind als bei Kunststoff- oder Stahlgaragen, muss der Bauplatz gut mit größeren Fahrzeugen erreichbar sein. Auch für eine Fertiggarage aus Beton reicht ein Streifenfundament, das weniger aufwändig im Bau ist als ein umlaufendes Fundament. Entweder der Hersteller verschalt Wände und Dach direkt vor Ort mit Beton oder aber die Teile sind schon vor der Anlieferung komplett fertig gestellt und müssen nur noch montiert und verputzt werden. Anschließend wird ein Dach auf die Fertiggarage gesetzt. Hierbei sind genauso viele Variationen möglich, wie bei anderen Carport-Arten auch – Walm-, Sattel-, Flachdach und anderes sind möglich.

Fertiggaragen aus Kunststoff, Stahlblech oder Holz

Fertiggaragen aus leichteren Baustoffen wie Kunststoff, Stahlblech oder Holz sind die preiswertesten und sind beim Aufbau unkompliziert. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich diese Fertiggaragen ebenso schnell wieder abbauen lassen wie sie aufgebaut sind. Ihre Lebensdauer ist bei guter Qualität und Pflege hoch. Die Bauweise einer Fertiggarage aus leichteren Materialien unterscheidet sich nicht grundlegend von der bei Carports. Nur macht das Garagentor diese zu einem geschlossenen Raum. Meist wird hierfür wie bei gewöhnlichen Garagen ein Schwingtor für das die Fertiggarage etwas massiver gebaut sein sollte, genutzt. Auch andere Torarten sind möglich.

Das Garagentor

Neben dem stark verbreiteten Schwingtor gibt es das Sektionaltor für Fertiggaragen. Hierbei besteht das Tor aus einzelnen beweglichen Elementen. Dadurch kann das Tor der Fertiggarage über seitliche Schienen nach oben rollen und befindet sich dann im geöffneten Zustand komplett waagerecht unter der Garagendecke. Sektionaltore werden häufig mit Elektromotoren betrieben und sind deshalb besonders praktisch und bequem. Einfachere Varianten für eine Fertiggarage sind zum Beispiel Flügeltore, die per Hand zu den Seiten hin aufgeklappt werden oder Rolltore, die aber sehr viel Lärm beim Öffnen und Schließen verursachen. Je nach Torvariante sollten Fertiggaragen mit entsprechend starken Wänden und Decken gebaut sein, um die Konstruktion sicher tragen zu können.

Carport oder Garage – eine kleine Gegenüberstellung

Was ist besser, eine Garage oder ein Carport?
Hier mal eine kleine Zusammenfassung, um vielleicht einige wesentliche Merkmale der beiden Autounterstellmöglichkeiten zusammenfassend als Entscheidungshilfe für Unentschlossene zu vergleichen.

Carport Merkmale

  • Offene Bauweise (keine Wände, einzelne Seiten mit Wand, Einfahrt bleibt in der Regel offen)
  • Vorteile der Bauweise: bessere Belüftung des Autos, schnellere Trocknung eines regennassen Autos, dadurch besserer Korrosionsschutz
  • Nachteile der Bauweise: nicht diebstahlsicher, je nach Bauweise ist das Auto witterungsanfälliger
  • Ein Carport ist definitiv die kostengünstigere Variante.
  • Das Carport ist Wandlungs- und Gestaltungsfähig.
  • Es ist optisch dem Gelände/Haus anpassbar durch verschiedenste Materialien (Holz, Stahl, Aluminium, Glas, etc.).
  • Schnelle Fertigstellung des Carports. (Bei Bausätzen durchaus in einem Tag fertig zu stellen.)
  • Individuelle Wünsche an ein Carport sind meist gut umsetzbar.
  • Die unterschiedlichen Bauweisen ermöglichen eine leichte Einbindung von energiesparenden Maßnahmen (z.B. Photovoltaikplatten als Dach).
  • Je nach Version und Bundesland braucht ein Carport keine/eine Genehmigung.

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Garage Merkmale

  • Geschlossene Bauweise (meist gemauert, braucht evtl. Betonboden, kann komplett geschlossen werden)
  • Vorteile der Bauweise: abgeschlossener Raum, sehr gute Diebstahlsicherung, direkte Anbindung an Wohnhaus möglich, Witterungseinflüsse werden ausgeschlossen
  • Nachteile der Bauweise: Durch die nicht so optimale Belüftung wie beim Carport werden Rost und Korrosion begünstigt.
  • Garagen haben meist vorgegebene Formen und Materialien und wenig Variantenreichtum.
  • Ferner sind Garagen optisch wenig anpassbar und zumeist gemauert.
  • Langsame Fertigstellung im Vergleich mit einem Carport.
  • Individuelle Wünsche bei Garagen können so gut wie nicht berücksichtigt werden.
  • Durch eine starre Bauweise ist eine Einbindung von umweltschonenden Elementen eher nicht realisierbar.
  • Je nach Bundesland sind unterschiedliche Voraussetzungen (Baugenehmigung) zu beachten.

Warum ein Carport?

Die Gründe sind vielfältig, warum sich ein Grundstücks- und Autobesitzer für einen Carport entscheidet. Hier mal die wichtigsten Gründe in der Übersicht:

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  • Billig. Oder zumindest billiger. Gerade wenn ein Hauskauf oder Hausbau das vorhandene Geldbudget schon arg ausgeschöpft hat, ist die Entscheidung vieler Haus- und Grundstücksbesitzer für einen Carport, eine Frage des Geldes.
  • Schneller Aufbau. Im Gegensatz zu einer Fertiggarage ist ein Carport oft innerhalb weniger Stunden aufgebaut.
  • Flexiblere Ortswahl. Man kann Carport oftmals an Stellen auf dem Grundstück errichten wo ein Garagenbau aus diversen Gründen nicht möglich ist.
  • Die Optik. Es ist manchmal aus rein optischen Gründen vorteilhafter, ein Carport an das Haus anzubauen als eine massive Garage.
  • Bessere Belüftung. Eine Garage, die durch mangelhafte Belüftung Korrosion und Rost an Ihrem Fahrzeug beschleunigt, kann den Wert Ihres Fahrzeuges schneller herabsetzen. Das kann bei einer offenen Bauweise eines Carports verhindert werden.
  • Aufwertung der Gesamtoptik Ihres Hause / Grundstückes: ein vorteilhaft geplanter, designter und auf das restliche Grundstück abgestimmter Carport kann Ihren Besitz durchaus aufwerten.
  • Schutz vor Witterungseinflüssen. Ein Carport schützt Ihr Auto vor vielen Witterungseinflüssen, wie zum Beispiel Hagel, Schnee oder überfrierender Nässe. Der Wert Ihres Autos bleibt länger erhalten, Lack- und Rostausbesserungen werden seltener. Im Sommer ist Ihr Fahrzeug besser gegen direkte Sonneneinstrahlung geschützt.
  • Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. An einen Carport kann man hervorragend einen weiteren Abstellraum für Fahrräder, Ersatzreifen oder sonstiges anbauen oder diesen in den Carport mit integrieren. Auf für Partys oder Feiern im Freien kann man die dann freigeräumte Unterstellfläche optimal nutzen.
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