Die Neuesten Beiträge
- Die ideale Garage: Klassisch, kompakt und schlicht in hoher Qualität
- Messen 2010 – auch für Carportbauer ist etwas dabei
- Entwässerung beim Carport
- Eine kleine Carport Checkliste
- Ein neuer Solar-Carport wird vorgestellt
- Carport Überdachung nach Lust und Laune
- Die schnelle Lösung: Fertiggaragen
- Messen 2009, die Carport-Bauer interessieren könnten
- Carport – Frische Luft und Schutz satt
- Die Beleuchtung von Carport und Garage
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Die ideale Garage: Klassisch, kompakt und schlicht in hoher Qualität
Garagen sind weitaus mehr als nur reine Möglichkeiten zum Unterstellen von Autos – eine klassische Garage aus Beton in kompaktem Design kann mit verschiedensten Ausstattungen und in diversen Größen bestellt werden. So können in ihr neben Autos auch Fahrräder, Werkzeuge und beispielsweise Gartengeräte Platz finden. Weiterlesen »
Messen 2010 – auch für Carportbauer ist etwas dabei
Auch in 2010 gibt es Messen, wo Carport Liebhaber auf ihre Kosten kommen können. In der zweiten Jahreshälfte vom 2. September bis 07. September 2010 findet in Neumünster die Nordbau Neumünster auf dem Holstenhallen Messegelände statt. Das Angebot der Aussteller ist vielseitig. Von Hochbau, Ausbau und Innenbau über Heizung, Solartechnik und Energie bis hin zu Außenanlagen, Carports und Garagen findet der Besucher eine Menge von Informationen für den eigenen Hausbau. Die Messehallen sind täglich von 9 Uhr bis 18 geöffnet, nur am letzten Tag schließen die Tore bereits um 17 Uhr. Eine Tageskarte kostet 8,50 Euro. Zudem sind Ermäßigungen für Schüler, Studenten, Gruppen, Menschen mit Behinderung, Dauerkarten oder Feierabend-Ticket zu haben. Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre sind sogar eintrittsfrei.
Nur wenige Tage später ist in der Metropolis Halle in Potsdam die zweite große Baumesse PotsdamHAUS. Vom 11. bis 12. September 2010 stehen dem Besucher 150 Aussteller aus den Bereichen Heim, Haus & Handwerk (Carports, Garagen, Tore, Gartengestaltung, etc.), ökologisches Bauen (Energietechnik, Solartechnik, Energiesparsysteme, Solaranlagen, etc.) sowie Wohnen und Einrichten gegenüber. Die Pforten sind täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Der Preis der Eintrittskarten liegt zwischen 2 und 6 Euro. Eintrittsfrei sind Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre.
Während die anderen zwei Messen im Norden abgehalten werden, findet die Südbau Heppenheim, wie der Name schon sagt im Süden auf dem Messe- und Ausstellungsgelände Europaplatz statt. Planen, Bauen, Wohnen und Handwerk das sind die Themen speziell geht es um Modernisierung, Gartenhäuser, Carports, Badausstattung, Energieberatung, Baumaschinen, Immobilien und vieles mehr. Einfach zwischen dem 17. September und dem 19. September 2010 täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr vorbei kommen und sich beraten lassen.
Als wären das nicht schon genug Gelegenheiten, lädt die Ostfrieslandschau & Ostfriesischer Baumarkt vom 25. September bis zum 03. Oktober 2010 auf das Ausstellungsgelände auf der Nesse nach Leer ein. Neben den Bereichen Bauen, Wohnen und Einrichten wird in diesem Jahr der Bereich Energie eine wichtige Rolle spielen. Auch hier haben die Besucher die Möglichkeiten zwischen 10 Uhr und 18 Uhr vielseitige Informationen zu den speziellen Themen wie Garagen, Carports, Gewächshäuser, Heizungssysteme, Saunen, Solarnanlagen, Treppen, Wintergärten, etc. zu sammeln. Die Preise für eine Eintrittskarte liegen zwischen 3 und 5 Euro, wobei Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre nichts bezahlen müssen.
Folgende Messen bieten nicht direkt Informationen zu Carports, aber behandeln das Thema Garage, wo es sich eventuell auch lohnt vorbei zu schauen. Hier findet am kommenden Wochenende vom 16. April bis 18. April 2010 die HAUS | HOLZ | ENERGIE Stuttgart auf der Landesmesse Stuttgart GmbH statt. Neben dem Angebot der Aussteller, vom Keller bis zum Dach, bieten die täglich wechselnden praxisnahen Vorträge und Sonderschauen dem Besucher ein großen Mehrwert. Tageskartenpreise liegen zwischen 8 Euro und 12 Euro.
Bei der Bau und Energiesparmesse Passau treffen sich Besucher, die sich rund ums Bauen, Renovieren und Energiesparen informieren wollen. So eine Chance, alle gemachte Angebote zu beispielsweise Fertighäusern, Holzhäusern, Wintergärten, Heizungstechniken, alternativen Energien und Wärmegewinnungen, Solartechnik, Photovoltaik oder zu Garagen und Gartenhäuser direkt vor Ort miteinander vergleichen zu können, ist das was die Bau- und Energiesparmesse auszeichnet. Wer am 16. Oktober und 17. Oktober 2010 zwischen 10 Uhr und 18 Uhr noch nichts geplant hat, der ist herzlich in die Dreiländerhalle Streif-Arena in Passau eingeladen und das auch noch kostenfrei.
Bild: © by Peter von Bechen/Pixelio.de
Eine kleine Carport Checkliste
Der Carport wird immer beliebter und hat in den letzten Jahren immer mehr Anhänger gefunden. Wenn sie sich entschlossen haben, einen Carport zu bauen anstatt einer Garage, dann sollten Sie dennoch nicht einfach drauf los bauen, denn auch Carports unterliegen gewissen Bauvorschriften.
Ist eine Baugenehmigung erforderlich? Das lässt sich pauschal nicht sagen, da es von den jeweiligen Landesbauvorschriften abhängt.
Hier unsere kleine Checkliste für alle, die ein Carport planen:
• Baugenehmigung ja oder nein: Fragen Sie beim örtlichen Bauamt nach. Für den Bau eines Carports gibt es in Deutschland keine einheitliche Regelung! Je nach Bundesland sind die Auflagen verschieden, in einigen muss man eine Baugenehmigung haben, in anderen Bundesländern wiederum nicht. Wenn Sie nicht gerade die Billigvariante aus dem Baumarkt wählen sondern eine erfahrene Carport Firma, ist es mittlerweile gar nicht mal mehr so selten, dass der Carport-Anbieter Ihnen den Behördenkram abnimmt und das als Service-Leistung für Sie alles erledigt.
•Größe des geplanten Carports: wählen Sie die Ausmaße ihres Carportes nicht zu klein. Es sollte bedacht werden, dass Sie sich eventuell in einigen Jahren statt für einen Mini Cooper sich für einen Familien-Van entscheiden, der etwas andere Ausmaße hat. Wählen Sie daher die Länge und Breite ihres Carportes lieber ein wenig größer als zu klein. Die Breite sollte so gewählt sein, dass man an beiden Seiten bequem die Autotüren öffnen und aussteigen/einsteigen kann. Bewährt hat sich ein Pfostenabstand von mindestens 2,80m. Die Länge sollte so bei 5m (Dachlänge) liegen, damit auch später mögliche größere Autos dort reinpassen.
• Standort des Carports: wo soll der Carport hin auf Ihrem Grundstück? Ist eine Zufahrt gewährleistet? Wenn es Ihre Grundstücksgrenze und damit automatisch die Grundstücksgrenze Ihres Nachbarn tangiert: stimmen Sie sich mit Ihrem Nachbarn ab. Auch hier empfiehlt es sich, sich mit dem örtlichen Bauamt kurz zu schließen, da für eine Grenzbebauung oftmals noch gesonderte Einschränkungen gelten.
•Welches Material fürs Carport: werden sie sich im Vorfeld darüber klar, aus welchem Material / welchen Materialien Ihr Carport sein soll. Holz, feuerverzinkter Stahl, Glas, eine Kombination von verschiedenen Materialien?

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•Form des Carports: sicher, die bekannteste Form ist in der Regel eine einfache rechteckige Form. Doch es gibt zum Beispiel auch Carports mit ungewöhnlichem Winkelbau. Die aber sicherlich ein wenig teuer sein dürften als die Standard-Maße. Hier empfiehlt es sich bei konkreten Fragen zu verschiedenen Carport-Formen, einen Carport-Fachmann zu besuchen und sich dort zu informieren.
•Dach des Carports: ja, auch hier hat man die Qual der Wahl. Es gibt Giebeldächer, Flachdächer, Winkeldächer, sogar Bogendächer aus Plexiglas. Man kann ein Carport-Dach stimmig zum Hausdach anpassen oder einen optischen Kontrapunkt setzen. Wenn es ein Flachdach ist, besteht die Möglichkeit einer Carport-Dachbegrünung. Oder bei einem Giebeldach die Möglichkeit, durch Photovoltaik-Platten eine kleine Solaranlage auf das Carport-Dach zu bauen und somit energiefreundliche und energieproduzierende Quelle mit zu integrieren.
•Regenwasser-Lösung beim Carport: Sie sollten auch eine Lösung zum Abtransport des Regenwassers bereit halten. Die Arten der Entwässerung hängen direkt mit der Art des Daches ab. Denken Sie auch daran dass es in manchen Gemeinden eine Art Entwässerungsplan gibt: eine Versickerung des Grundwassers ist da an bestimmte Parameter ihres Grundstückes geknüpft. Auch hier ist eine Informationsbeschaffung beim Bauamt sicherlich sinnvoll sowie ein Gespräch mit einem Carport-Fachmann.
•Carport mit Wänden oder ohne: soll Ihr Carport komplett zu allen Seiten hin offen sein? Oder möchten sie eventuell ein oder zwei Seiten (die Wetterseiten) schließen? Wenn ja, mit was? Hier bietet sich von Hecke über halbgeschlossene Paneelung bis hin zu komplett geschlossenen Wänden alles an. Bietet einen sehr effektiven Wind-, Regen- und Schneeschutz für Ihr Auto.
•Der Boden des Carports: wie soll der Boden innerhalb und außerhalb des Carports aussehen? Pflastersteine wären eine Möglichkeit. Rasengittersteine eine andere. Bedenken Sie auch den Gehweg der Zufahrt beziehungsweise den Weg zum Haus.
•Baumarkt-Carport-Satz oder Carport vom Fachmann: und zum Schluss die Gretchen-Frage. Soll es ein Carport-Bausatz aus dem Baumarkt werden oder aber beauftragen Sie einen Carport-Anbieter mit dem Bau des neuen Autounterstandes? Natürlich spielen Geldfragen da auch eine Rolle, dennoch sollte das Hauptaugenmerk auf der Qualität der Materialien und der größtmöglichen Langlebigkeit des Carports liegen.
Messen 2009, die Carport-Bauer interessieren könnten
Sie überlegen gerade, ob Sie lieber einen Carport statt einer Garage auf ihr Grundstück bauen möchten? Und sind sich vielleicht noch gar nicht so einig, was es letzten Endes werden soll?
Wenn Sie mehr Informationen wünschen, dann ist es manchmal hilfreich eine dem Thema zugewandte Messe zu besuchen. Klar, so ein Messetag erschlägt einen manchmal mit Informationen, aber man geht nach Hause mit einer Tragetasche voller Visitenkarten, Infomaterial und Adressen von Fachleuten, die man möglicherweise kontaktieren möchte später.
Mir helfen auch immer hochoffizielle Adressen und Infostände, also im Falle von Carports-Bau oder Garagen-Bau wäre da sicherlich die regionalen Bauämter oder Förderinstitutionen zu erwähnen.
Im Folgenden habe ich für alle Interessierten eine kleine Auswahl an Messen zusammengestellt, bei denen das Thema Carport oder Garage bestimmt aufgegriffen wird:
bauen 2009:
Messegelände Hannover, 17.-25.10.2009
Die Fachausstellung für Bauen, Renovieren und Finanzieren
Im Rahmen der infa, einer großen Einkaufs- und Erlebnismesse, werden auf der bauen 2009 unter anderem Carport Hersteller, Architekten und andere Aussteller den Bauwilligen mit zahlreichen Infos versorgen können.
BAU 2009:
München, Neue Messe, war leider schon am 12.-17.01.2009
Die nächste BAU findet am 17.-22.01.2011 statt!
Große Messe rund um Bauen, Architektur, Materialien, Systeme.
BauMesse NRW 2009
Messe Westfalenhallen, Dortmund, war leider schon am 03.04.-05.04.2009
Die nächste BauMesse NRW findet vom 26.-28.03.2010 statt.
Messe rund ums Bauen & Wohnen, Kaufen & Finanzieren, Modernisieren & Einrichten, Renovieren & Energie sparen. Es sind auch Aussteller zum Thema Carport anwesend.
Dazu gibt es unzählige kleine, regionale Messen und Ausstellungen, mit örtlichen Ausstellern.
Auf www.messen.de kann man sich alle in einer Liste anzeigen lassen. Gucken Sie sich sowohl die Listen an im Bereich Bau, also auch in den Bereichen Wohnen& Garten, Immobilien und Automobile. Diese Themenbereiche kommen halt alle mit dem Feld Carport beziehungsweise Garage in Kontakt, so dass es möglich ist, dass Aussteller zu diesem speziellen Thema auf solchen Messen vertreten sind. Regionale Messen haben zudem den Vorteil, dass man dort mit möglichen Carport Herstellern der Region direkten Kontakt aufnehmen kann! Auch Energie-Messen sind bestimmt eine Überlegung wert, wenn Sie planen sollten, ein Photovoltaik Dach auf ihr Carport zu bauen!
Carport – Frische Luft und Schutz satt
Ein Carport ist eine luftige Sache – anders als bei Garagen in die kein Regen eindringt und die auch sonst recht luftdicht abgeschlossen sind. Aber sind dies alles Nachteile oder hat ein Carport trotz Luftzug und bis zu vier fehlenden Wänden nicht auch viele Vorteile?
Unter einem Carport ist das Auto auch bei jeder Witterung geschützt – hier die häufigsten Fragen und Antworten zu diesem Thema.
Carportschutz vor Regen
Schutz vor Regen und Niederschlag braucht keine vier Wände. Regen fällt maximal in einem 65-Grad-Winkel auf die Erde – hier bietet das Carportdach ausreichend Schutz, vorausgesetzt, der Carport ist gut geplant und fachmännisch montiert. Die Wand zur Wetterseite hin geschlossen, dazu eine durchdachte und gute Statik sorgen dafür, dass das Fahrzeug immer schön trocken steht.
Gute Belüftung im Carport
Der frische Luftzug, der das Auto in einem Carport umweht ist ein großer Vorteil gegenüber geschlossenen Garagen. Ist es draußen nass, trägt man mit dem Auto die Feuchtigkeit in die Garage. Hat diese keine gute Lüftung, bleibt die Feuchtigkeit in der Garage und im schlimmsten Fall setzt das Auto Rost an. In einem Carport trocknet Feuchtigkeit schnell ab, da der Carport naturgemäß gut gelüftet ist!
Haltbarkeit von Carports
Behandelt man seinen Carport gut und pfleglich, so hält dieser ohne weiteres 20 bis 30 Jahre. Betrachtet man den Preisunterschied – Carports bekommt man bereits ab 1.000 Euro – Garagen kosten mindestens 5.000 Euro – ist ein guter Carport eine echte Alternative, über die man nachdenken sollte. Da es in jedem Bundesland unterschiedliche Bauvorschriften gibt, sollte man sich vor dem Kauf/Bau eines Carports beim örtlichen Bauamt nach Auflagen erkundigen.
Die Beleuchtung von Carport und Garage
Da gerade bei einem Carport die Gefahr von Einbruch oder Beschädigung ein wenig höher ist als bei einer nach allen Seiten hin geschlossenen Garage, sollte man besonders bei Carport auf eine gute Beleuchtung der Einfahrt und der KFZ-Unterstellmöglichkeit selber achten.
Wenn die Einfahrt bis zum Carport ein wenig länger ist, sowieso.
Hier ein paar Empfehlungen und Tipps, was bei einer Carport-Beleuchtung zu bedenken ist:
• Überrollbare Bodeneinbauleuchten sehen nicht nur top aus, sie sind auch – gerade bei längeren Zufahrten – sehr gut als Wegweiser geeignet
• Auch Poller- oder Mastleuchten sind geeignet. Steht das Auto mal öfter vor dem Carport oder der Garage auf der Einfahrt, so sind hier Masten von mindestens 2 Metern Höhe anzuraten, da ja ansonsten der PKW das Licht verdecken würde.
• Beide Arten (Bodeneinbauleuchten wie auch Pollerleuchten) sind mit stromsparenden LED-Leuchten zu erwerben. Was gerade in Zeiten von teurem Strom wichtig ist. Nicht selten brennen solche Einfahrt-Beleuchtungen die ganze Nacht.
• Bei Lampen in und für den Carport sollte man darauf achten dass man Lampen für den Aussenbereich einsetzt, die mindestens gegen Spritzwasser geschützt sind.
• Bei Carport-Lampen gelten dieselben Tipps wie für Garagen: wenn es möglich ist, nicht die Beleuchtung mittig über dem Auto anbringen, sondern immer seitlich.
• Und davon, wenn möglich, nicht nur eine, sondern an jeder Seite eine, um eine optimale Ausleuchtung zu gewährleisten. Gerade wenn man am Motor mal kleinere Reparaturen ausführt oder den Carport sonst wie noch nutzt.
• Grundsätzlich sollte man überlegen, ob man Lampen mit Bewegungsmeldern aussucht oder welche für den Dauerbetrieb. Und am besten die Wahl der Leuchtmittel dementsprechend mit einem Lampenfachmann vorher durchsprechen.

Eine gute Übersicht bekommt man beispielsweise auf www.licht.de .
Bilder: © by www.licht.de
Carport selbst gebaut
Das immer beliebter werdende Carport wird nicht nur wegen seiner Vorzüge gegenüber herkömmlichen Garagen geschätzt: mehr Durchlüftung, bessere Abtrocknung des Autos nach Niederschlägen, Witterungs- und Korrosionsschutz.
So ein Carport hat auch noch einen anderen unverkennbaren Vorteil: wer technisch versiert ist und handwerklich nicht gerade komplett unbegabt, der kann sich einen guten Carport-Bausatz bei einem renommierten Hersteller der Fertiggaragen bestellen und diesen dann in Eigenregie innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes aufbauen.
Die Bau-Spezialisten von dem Heimwerker-Portal haben in einem großen Frühjahrs-Special den Aufbau eines solchen Carport-Bausatzes erprobt und in mehreren Detail-Schritten in Wort und Bild festgehalten. So dass der geneigte Leser eine Schritt für Schritt-Anleitung an die Hand bekommt, um seinen Carport selber aufzubauen.
Wenn man sich diesen Selbstbauschritt zutraut wird man nachher den perfekten Unterstellplatz fürs Fahrzeug haben: Trocken, kühl im Sommer, geschützt im Winter, und trotz allem eine sehr vorteilhafte andauernde Luftzirkulation, die das Auto besser trocknen lässt.
Nachzulesen ist die Aufbauanleitung für Carports bei selbst.de
Carports und Dachbegrünung – gar nicht so einfach
Nach endlosen Recherchen steht mal fest: es ist nicht ganz so einfach im Internet an brauchbare (um nicht zu sagen gute) Informationen über die Begrünung von Carports zu kommen!
Ebenfalls fest steht, dass man den Gedanken „mal eben eine Dachbegrünung des Carports zu realisieren”, getrost vergessen kann. Da gibt es einige Gedanken und Vorabfragen zu dem Thema, denen man sich sinnigerweise widmen sollte, um nicht komplett alles falsch zu machen.
Es gibt definitiv etliche ganz klare Vorteile, die so eine Carport-Dachbegrünung mit sich bringt:
• Optische Verschönerung der Umgebung und Anpassung an die Umgebung.
• Schutz des Daches vor Witterungseinflüssen, UV-Strahlung und mechanischer Beschädigung.
• Eine Begrünung verlängert daher die Lebensdauer des Daches, die Bausubstanz wird geschont.
• Die extremen Temperaturunterschiede im Sommer sowie im Winter werden zum Teil vermindert durch eine Dachbegrünung.
• Eine Dachbegrünung verbessert das Kleinklima und bildet kleine Biotope im Stadtbild: sie bildet Sauerstoff, nimmt CO² auf und filtert Staub aus der Luft.
• Es wird ein neuer ökologischer kleiner Lebensraum für Pflanzen, Tiere und evtl. Menschen geschaffen.
• Durch das Speichern von bis zu 90% des Regenwassers wird dieses dem ökologischen Kreislauf wieder direkt zugeführt und gelangt nicht wieder in den Abwasserkreislauf.
Um nur einige der Vorteile mal zu nennen.
Es sind aber auch einige Punkte im Vorfeld besser zu bedenken und zu klären:
• Grundsätzlich sollte man für sich selbst die Frage klären: möchte ich die Begrünung selbst machen, nehme ich ein Fertigsystem oder lasse ich das den Fachmann machen?
• Hält die Statik des Carports eine Begrünung aus? Wenn ja, bis zu welchem Grenzwert (kg/m²)? So eine Dachbegrünung kann je nach Begrünung und im regennassen Zustand schon mal weit über 100kg pro m² wiegen. Und das sollte im Vorfeld sichergestellt werden, dass Ihr Carportdach so etwas aushält! Entweder beim Hersteller nachfragen, wenn es nicht in der Beschreibung des Carports auftaucht. Oder aber einen Fachmann bemühen, der das überprüft. Das sollte jedem den Geldeinsatz auf jeden Fall wert sein. Besser so, als wenn etwas später passiert was immense Folgekosten oder Schlimmeres nach sich zieht.
• Es gibt sogenannte „Light-Varianten” für Dachbegrünungen, die Firma Paul Bauder GmbH & Co. KG bietet so ein Paket zum Beispiel an. Dieses enthält spezielle Leichtbau-Wasserspeicherplatten, gewichtsoptimiertes Pflanzsubstrat und etliches mehr. Zusätzlich ist in so einem Paket oftmals auch ein Pflanzengutschein enthalten.
• Es sollte bedacht werden, dass spezielle Vorrichtungen gegen das Abrutschen der Dachbegrünung von Nöten sind, wenn das Dach einen gewissen Neigungswinkel überschreitet.
Um abschließend allen Dachbegrünungs-Interessierten die Informationssuche ein wenig zu erleichtern, hier noch ein paar Linktipps für das Internet:
www.zinco.de bietet Komplettlösungen für jegliche Arten von Dachbegrünungen an.
Auf deren spezieller Seite www.garagen-dachbegruenung.de findet man wirklich alles Wissenswerte speziell über Garagen- und Carport-Dachbegrünung. Wenn Hilfe erwünscht ist wird auf regionale Fachbetriebe hingewiesen.
Beide ZinCo-Seiten sind wirklich informativ und ansprechend aufgebaut.
Eine weitere Firma, die sowohl ein komplettes Garagenpaket anbietet wie auch alle benötigten Einzelteile sowie größtmöglicher Support bei dem Umsetzen der Dachbegrünung, ist Optima (www.optima-dachbegruener.de oder www.optima-dachbegruenung.de).
Eine Liste mit regionalen Partnerbetrieben ist ebenfalls dort zu finden, falls man die Carport Dachbegrünung lieber in die Hände von Fachleuten geben möchte.
www.dachbegruenung-czebra.de: die Firma Czebra bietet Baumaterialien für die Dachbegrünung an und hat zudem eine ausführliche Erklärung über alle Materialien auf ihrer Seite im Angebot.
Weitere Anbieter für Dachbegrünungs-Systeme:
http://www.flordepot.de
http://xeroflor.de
Informative Seiten und Texte zum Thema Dachbegrünung für den Carport/ die Garage:
http://www.hausgarten.net/gartenformen/innenhof-vorgarten/carport-dachbegruenung.html
http://www.bau.de/forum/garten/300.htm
http://www.bau.de/forum/dach/82.htm
http://www.oekologisch-bauen.info/dach/dachbegruenung.php
Carport und Baugenehmigung
Das ist eine recht beliebte Frage:
„Brauche ich eine Baugenehmigung wenn ich ein Carport auf meinem Grundstück aufstellen möchte?”
Antwort:
Kommt drauf an.
Worauf?
Nun, zuerst einmal auf das Bundesland. Ob man nämlich eine Baugenehmigung braucht, ist vom Baurecht abhängig, und das wiederum ist vom Bundesland geregelt worden. So kann es also sein, dass in dem einen Land der Bau eines Carports genehmigungspflichtig ist und in dem anderen nicht. Ein Blick in die jeweilige Landesbauordnung (LBO) ist also schon mal Pflicht.
Die Firma Opitz Solar – spezialisiert auf den Bau von Solar-Carports – hat ein sehr informatives pdf-Dokument über Baugenehmigungsverfahren bei Carports auf Ihrer Internetseite zur Verfügung gestellt. In diesem Dokument findet man auch kurz eine Erläuterung, in welchem Bundesland es wie gehandhabt wird mit dem Bau eines Carports.

In jedem Fall kann es nicht schaden, sich vor Baubeginn mit dem örtlichen Bauamt einmal kurzzuschließen und Rücksprache zu halten.
Gibt es einen Bebauungsplan für Ihr Grundstück, könnte es möglich sein, dass nur eine Bauanzeige nötig ist. Aber ob dem so ist lässt sich auf jeden Fall immer am besten vor Ort mit dem Bauamt der Gemeinde abklären.
Sollten Sie den Fehler begehen und einfach munter drauflos bauen, ohne sich da im Vorfeld genügend abgesichert zu haben, kann es durchaus passieren dass Sie neben einem Ordnungswidrigkeitsverfahren auch den Carport wieder komplett demontieren müssen und den Platz in seiner Ursprünglichkeit wieder herstellen müssen.
Durch intensive Informationsbeschaffung beim örtlichen Bauordnungsamt im Vorfeld eines Carport-Baus sollte man das aber vermeiden können.
Auch sollten Sie darauf achten, inwieweit der Carport-Lieferer/-Hersteller Ihnen behilflich ist mit dem Bauantrag. Sind die Unterlagen wie zum Beispiel Bauzeichnung, Baubeschreibung und Statik mit in dem Paket des Herstellers enthalten oder nicht? Auch hier lohnt sich im Zweifelsfalle lieber der Gang zu einem Carport-Fachmann mit intensiven Beratungsmöglichkeiten, als eine Carport-Billigversion irgendwo zu erwerben.
Sonst könnte es unter Umständen teurer werden, als Sie denken.
Carport und Versicherung
Bei der Fragestellung „Carport und Versicherung” lohnt es sich, mal einen Blick in seine Kfz-Versicherung zu werfen und zum anderen das Kleingedruckte in der Gebäudeversicherung sich genau durchzulesen.
Kommen wir zuerst zur Kfz-Versicherung, dazu ein paar gesammelte Infos:
- bei einer Garage kommt es hauptsächlich der Versicherung darauf an, ob diese abschließbar ist oder aber nicht. Ein Carport ist ja meist eine zu mindestens einer Seite hin offene Unterstellmöglichkeit, so dass ein freier Zugang zum Auto und damit ein Diebstahl des Autos möglich wäre. Ist der Carport jedoch verschließbar, sieht das jedoch möglicherweise ganz anders aus.
- eindeutiger dürfte da die Frage nach möglichen Umweltschäden sein: ein Carport schützt – genauso wie eine Garage – das Auto vor möglichen Hagelschäden oder Sturmschäden. Dort dürfte es also einfacher sein, Versicherungsschutz zu bekommen.
Wie dem auch sei, erkundigen Sie sich bei Ihrer Kfz-Versicherung, welche Regelungen im Vertrag gelten und lassen Sie ansonsten gegebenenfalls Ihr Carport zusätzlich absichern.
Ist ein Carport über die Wohngebäudeversicherung eigentlich mit versichert?
Nun, diese Frage lässt sich nicht ganz so einfach beantworten.
Dazu müssen ein paar zusätzliche Informationen beachtet werden:
- ist ein Carport ein Gebäude? Auf der Seite www.frag-einen-anwalt.de wird diese Frage verneint mit der Aussage: „Aus § 94 Nr. 1 BGB lässt sich ableiten, dass ein Gebäude ein mit dem Grund und Boden verbundenes Bauwerk ist, das von Menschen betreten werden kann und Menschen und Sachen schützt.
Im Rahmen der Wohngebäude-Versicherung versicherbar sind Gebäude, die ganz oder überwiegend Wohnzwecken dienen. Überwiegend heißt, es müssen mindestens 50 % der Nutzflächen zu Wohnzwecken genutzt werden. Das ist bei Carports nicht der Fall.”
Weiterhin heißt es dort:
„Gemäß § 1 (2b) VGB 2000 sind weiteres Gebäudezubehör sowie weitere Grundstücksbestandteile nur aufgrund besonderer Vereinbarung versichert. Im Antrag beziehungsweise in der Police müsste der Carport also explizit erwähnt sein, um in den vertraglichen Versicherungsschutz einbezogen zu werden.
Allerdings bieten einige Versicherer in ihren die VGB ergänzenden Versicherungsbedingungen ausdrücklich Schutz für Carports als Standardleistung an. Insofern sollten Sie hier die spezifischen Bedingungen Ihres Versicherers überprüfen.”
Ja, das ist dann wohl auch die Erkenntnis des Beitragserstellers:
Prüfen Sie ihre Versicherungspolice und die darin festgehaltenen Versicherungsbedingungen.
Wenn dort der Versicherungsschutz Ihres Carports nicht eindeutig definiert ist, wäre zuerst ein Anruf bei der Versicherung eine gute Idee. Und danach die Überlegung, wie man weiter verfährt. Zwei Möglichkeiten sind dort gegeben:
1. Sie lassen ihren Carport explizit in die Versicherung mit aufnehmen.
2. Oder sie wechseln Ihre Versicherung und schließen eine neue Kfz- oder Gebäudeversicherung bei einem Anbieter ab, bei dem der Carportversicherungsschutz explizit als Standardleistung deklariert ist.
Eine allgemeingültige Aussage ist hier wohl (leider) nicht zu erwarten.
