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Holzcarport
Wer Exklusivität liebt, wird sich für einen Holzcarport entscheiden. Das Naturmaterial gehört zu den besten Werkstoffen, ist haltbar, sieht schön aus und passt sich jedem Baustil an.
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Egal, ob Landhausstil oder puristisch modern, Holz ist flexibel genug, um in jeder Form beim Carport eine gute Wirkung zu erzielen. Kiefer lässt sich leicht verarbeiten und ist mit entsprechender Lasierung sehr wandelbar. Es empfiehlt sich, sämtliche Streben und Träger fertig verleimt zu kaufen. Meist bestehen diese aus zwei Holzleisten, bei denen die Holzmaserung entgegengesetzt verlaufend geleimt ist. So verhindert man, dass sie sich später verformen können.
Wandelbar dank Holzlasur
Damit das Holz für den Carport ideal geschützt ist, sollten die Leisten und Bretter ihre erste Lasurschicht schon vor dem Bau bekommen. Denn sobald der Holzcarport steht, kommen Sie beim Streichen nicht mehr in alle Winkel hinein. Achten Sie bei der Wahl der Holzlasur darauf, dass ein Wetterschutz im Anstrich enthalten ist, der vor Feuchtigkeit und UV-Strahlung schützt. Mit Farbe verwandeln Sie zum Beispiel Kiefer in die Optik jeder gewünschten Holzart – von Eiche bis Pinie oder Palisander ist alles möglich. Entscheiden Sie sich lieber für die etwas teurere und damit qualitativ hochwertigere Lasur. Nach der ersten Schicht können Sie den Holzcarport aufbauen und anschließend noch ein bis zwei weitere Anstriche auftragen. Kalkulieren Sie je nach Art der Lasur mindestens zwölf Stunden fürs Trocknen jeder Schicht ein. Das bedeutet, dass Sie sich beim Aufbau und Anstrich des Holzcarport auf gutes und trockenes Wetter verlassen müssen. Natürlich können Sie das Holz auch mit verschiedenen Lacken streichen. Rechnen Sie damit, dass das Holz durch die Feuchtigkeit im Anstrich ein wenig aufquillt und unter Umständen geschliffen werden muss.
Perfekte Verbindungen
Für den Aufbau des Holzcarport ist es weitaus praktischer, wenn Sie sich einen Bausatz vom Fachhändler besorgen. Schöner ist es, wenn man später beim fertigen Carport die Verbindungen der einzelnen Elemente nicht mehr sehen kann. Entweder, Sie nutzen verdeckte Schraubverbindungen, was am einfachsten und preiswertesten ist oder entscheiden sich für die klassisch verzahnten Verbindungen wie zum Beispiel Schwalbenschwänze. Dies dürfte aber für verdecktes Verbinden aufgrund des höheren Preises nicht in Frage kommen, sieht aber an sichtbaren Kanten des Carport besser aus. Denken Sie daran, dass alle Verbindungen zusätzlich geleimt werden sollten.
Schutz vor Feuchtigkeit
Damit später keine Feuchtigkeit vom Boden aus im Holz hochsteigen kann, darf es nicht die Grundfläche berühren und Sie sollten in jedem Fall sorgfältig kontrollieren, ob sich auf dem Boden unterhalb des Holzcarports Pfützen bilden könnten. Die Pfosten des Carport werden auf so genannte Schuhe gesetzt. Das sind feste Metallverbindungen zwischen Bodenplatte und Holz.
Wenn Sie auf die korrekte Pflege achten, bleibt Ihr Holzcarport über Jahre schön. Speziell in Holz gibt es zahlreiche Dekorelemente. Sie haben die Wahl zwischen unterschiedlichen Pfostenarten, auf Wunsch auch gedrechselt und zahlreichen Dach- und Firstarten. Beim Fachhändler zeigt man Ihnen gerne Carport-Modelle in verschiedenen Stilrichtungen.
